November 2012

22.11.2012, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Tempel und Tradition in der 83. Generation - Wie China heute Konfuzius verehrt. Ein Erfahrungsbericht mit Christina Werum-Wang und Markus Wegner

Konfuzius gilt als einer der großen Denker der Geistesgeschichte und ist Begründer des Konfuzianismus. Jährlich, in der Regel im September, finden zu seinen Ehren umfangreiche Feierlichkeiten an mehreren Orten in China statt.
Auch in der Stadt Quzhou, Provinz Zhejiang, werden unter Anleitung seiner Nachfahren solche Feiern zum Gedenken an Konfuzius veranstaltet. In Quzhou errichtete während der Südlichen Song-Dynastie Kong Duanyu, ältester Enkel des Konfuzius in der 48. Generation, seinem berühmten Vorfahren einen Ahnenschrein. Im Lauf der Zeit entwickelte sich hier ein Zentrum der Verehrung und Respektsbezeugung des Konfuzius.


Die beiden Mitarbeiter des Konfuzius-Instituts Frankfurt, Christina Werum-Wang und Markus Wegner, nahmen auf Einladung an diesen Feierlichkeiten teil. Sie werden über ihre Erfahrungen berichten und einen Einblick in sich wandelnde Traditionen im heutigen China geben.




15.11.2012, 19:00 Uhr, Restaurant Shangrila: Asian Economy Forum - Corporate governance for listed Chinese companies in Frankfurt

Madeline Shuhui Li, LL.M., an expert in corporate finance issues for Sino-European projects, gives an introduction into some major issues listed Chinese companies in Frankfurt need to take into acount. The focus of her presentation is on the sufficiency or insufficiency of the corporate governance mechanisms currently adopted and suggestions companies should consider for enhancing investors' confidence.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt!

Teilnehmer tragen sämtliche Kosten selbst.


Termin: 15.11.2012; 19:00 Uhr
Ort: Restaurant Shangrila, Friedberger Anlage 1-3, 60314 Frankfurt



Büchners WOYZECK als experimentelle Peking-Oper in den Landungsbrücken Frankfurt, 8.-10. November 2012

Die deutsche Regisseurin Anna Peschke hat in dieser deutsch-chinesischen Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Wang Lu (王璐) der National Beijing Opera Company ( 国家京剧院) ein Mischung zwischen experimenteller Performance Kunst und klassischer Peking Oper gefunden. Der Pekingoper-Darsteller Wang Lu übersetzt Sätze aus Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“ in Bewegungen der Peking-Oper, dabei spricht er teilweise chinesische Texte oder singt Melodien aus der Kunqu-Oper (崑劇). Wang Lu wird die verschiedenen Hauptrollen (Woyzeck, Marie, Doktor, General und Tambourmajor) nacheinander in großer Wandlungsfähigkeit als Solo spielen.



Der Komponist und Perkussionist Michael Weilacher begleitet Wang Lu live, indem er Elemente der klassischen Peking-Oper-Musik aufgreift und durch europäische Neue Musik erweitert.


Weitere Vorstellungen sind am 9. und 10. November, um 20 Uhr.


Am 9. November findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin und dem Schauspieler statt. Hierbei werden nicht nur Fragen der Zuschauer beantwortet, sondern es wird auch eine kurze Einführung in die Theatergeschichte der Pekingoper geben.




Ticketpreise: 13,- €, ermäßigt 11,- €
Die in Chinesisch gesprochenen Texte werden auf dem Abendzettel übersetzt.
Unterstützt wird dieses Projekt von dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Kulturamt Frankfurt, der Deutschen Botschaft Peking und dem Goethe-Institut Peking, sowie dem Konfuzius-Institut Frankfurt.

Regie: Anna Peschke
Darsteller: Wang Lu
Produktionsleitung: Wang Lei (Agentur i-kunst), Uwe Lehr
Perkussion: Michael Weilacher
für weitere Informationen zu Anna Peschke: www.annapeschke.de

Karten in den Landungsbrücken reservieren: karten@landungsbruecken.org oder telefonisch unter 069-2562 7744

LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT

Gutleutstraße 294,
60327 Frankfurt
Öffentliche Verkehrsmittel:
- Bus 37 ab Frankfurt HBF, Haltestelle Johanna-Kirchner-AHZ (hält direkt vor dem Tor).
- S-Bahn 3-6 zur Galluswarte (danach ca. 10 Minuten Fussweg über die Camberger Brücke, rechts halten)

 



07.11.2012, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: "'Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit' – Zur Renaissance des Konfuzius im heutigen China", Karl-Heinz Pohl Universität Trier

Lange eher in Vergessenheit geraten und zeitweise auch verfemt, wird heute – in Kindergärten, Schulen, Unternehmen, in der Politik – den Lehren des Konfuzius (551-479 v. Chr.) wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Vor rund 2.500 Jahren sah er es als höchstes Ziel an, den Angelpunkt zu finden, der den Menschen mit der allumfassenden Ordnung, mit der zentralen Harmonie vereint. „Harmonie und Mitte“, galten ihm als erstrebenswert, Bildung schien ihm der entscheidende Weg.
Im Vortrag wird zunächst auf Grundzüge des Konfuzianismus eingegangen, wie Persönlichkeitsideal, Zentrale Tugenden, seine politische Dimension (Staat und Familie, „Volk“) sowie das Titelthema „Harmonie“. In einem zweiten Teil werden zwei wirkungsmächtige Wertvorstellungen vorgestellt: „Sich das Wohl der Welt zur Aufgabe machen“ und „Die Welt gehört allen gemeinsam“. In einem dritten Teil über „Tradition und Moderne“ wird die Nähe von Konfuzianismus und Marxismus sowie der Hintergrund von Bildung und „Meritokratie“ beleuchtet. Zum Schluß wird den Fragen nachgegangen, ob China konfuzianisch ist, und warum, wie und mit welcher Wirkung sein Denken in der modernen Welt Chinas heute eine Renaissance erfährt.

Karl-Heinz Pohl, geboren 1945 in Saarlouis. Studium der Sinologie, Japanologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Hamburg, Bonn und Toronto (Kanada). 1982 Ph.D. in East Asian Studies an der Universität Toronto. 1987 - 1992 Professor für chinesische Literatur und Geistesgeschichte an der Universität Tübingen, 1992-2010 für Sinologie an der Universität Trier. Seit 2010 im Ruhestand.
Arbeitsgebiete: chinesische Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China, interkulturelle Kommunikation und Dialog zwischen China und dem Westen.
Veröffentlichungen: China für Anfänger. Eine faszinierende Welt entdecken. Freiburg: Herder, 2008. Ästhetik und Literaturtheorie in China – Von der Tradition bis zur Moderne, München: Saur Verlag, 2006.

Wo: Konfuzius-Institut, Gräfstr. 39
Wann: Mittwoch, 07.11.2012, 18:00 Uhr,

 

Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem kleinen Empfang!

 



06.11.2012, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Lecture "Law in China, Associate Prof. Lu Zhi’an, Fudan Univerity, Shanghai

China declared last year that it had built up its legal system. Taking this into account Prof. Lu Zhi’an will focus on the current legal framework of the China’s legal system, including its legislature and its judiciary. In order to provide background information the concept of law in Chinese history and the evolution of the legal system in China will be touched upon. Finally it will explore the citizen’s rights and duties outlined in the Constitution in China.


Associate Prof. Lu Zhi’an is currently teaching at Fudan University in Shanghai to both Chinese and foreign students. Lu Zhi’an is also holding the position of Deputy Director at the Fudan Centre for European Studies. His main teaching and research areas include international law, international investment law, international taxation law, European Union law, international human rights law and international Environmental Law.


Lu Zhi’an was also visiting scholar at University of Baltimore (US), Yale Law School (US), University of Nottingham (UK), and the Higher Institute of International Studies in Geneva (Switzerland). In winter of the year 2002 Lu Zhi’an has been Guest Professor at the School of Law of University of Groningen, the Netherlands, teaching International Investment Law. In winter of the year of 2006, Lu Zhi’an has been a Guest Professor at the School of Law of City University, Hong Kong, teaching Chinese Business Law.

 

Where: Konfuzius-Institut, Gräfstr. 39
When: Tuesday, 06.11.2012, 18:00 pm,

Following the presentation, we invite you to a small reception



Freitag, 02.11.2012, 19:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Filmvorführung "Great Wall, My Love" (VR China 2011)

Der Film "Great Wall, My Love" beruth auf einer wahren Geschichte. Chunchun Yang, ein Mädchen aus Taiwan, fliegt allein in die V.R. China, um die erste große Liebe ihres Vaters ausfindig zu machen. Chunchun ahnt nicht, dass sie im Laufe dieses abenteuerlichen Unternehmens selbst auf ihre große Liebe trifft...

 

Der Film wird im chinesischen Original mit englischen Untertiteln gezeigt.

 

Der Eintritt ist frei! Um Anmeldung wird gebeten

(info@konfuzius-institut-frankfurt.de oder 069-79823296)



Chinesischer Titel: Zhui Ai (追爱)
Produktionszeit: 2011
Regisseur: LIU Yiming
Genre: Drama, Liebe
Hauptdarsteller: TONG Dawei,YING Cai'er
Laufzeit: ca. 100 Minuten
Ton: Mandarin
Untertitel: Englisch


 

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