November 2010

26.11.2010, 09:30-16:00 Uhr: Fit für China - Managementkompetenz kompakt! (1-tägig) mit Anne Lukas (文化差异培训)

Wie kann ein China-Kontakt aktiv und zielführend gestaltet werden? Neben der grundsätzlichen wirtschaftlichen Strategie kommt es dabei vor allem auf den richtigen Umgang mit den chinesischen Geschäftspartnern an. Hierzu ist Wissen über die andere Kultur, über die dort geltenden Werte, Normen, Regeln erforderlich, also interkulturelle Management Kompetenz, die heute zu den Kernkompetenzen aller erfolgreich international tätigen Fach- und Führungskräfte gehört. In diesem eintägigen Training erarbeiten Sie sich das hierfür notwendige Grundwissen. Die Trainerin Lukas verfÜgt über viele Jahre Berufspraxis in und mit China und spricht fließend Chinesisch.

Die Referentin: Anne Lukas beschäftigt sich seit 22 Jahren intensiv mit der VR China und spricht fließend Chinesisch. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung in den Bereichen Finanzen, Controlling sowie Marketing und Vertrieb. Lukas hat fünf Jahre in der VR China gelebt und gearbeitet. Seit 2005 führt sie praxisbezogene interkulturelle Trainings und/oder Sprachtrainings für alle durch, die regelmäßig mit China und Chinesen zu tun haben. 

 

25.11.2010, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Lesung "Chinageschichten", Susanne Messmer

„Chinageschichten“ ist eine Annäherung „unterhalb“ der großen Politik, aus der Perspektive des privaten Lebens und der Vertracktheiten der Organisation des Alltags zwischen gesellschaftlichen und politischen Wandlungsprozessen, wie sie selten drastischer waren als im letzten Jahrhundert in China.
Die Männer und Frauen, die in „Chinageschichten“ zu Wort kommen, sind heute um die achtzig Jahre alt. Sie waren also 1949, als Mao Zedong auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Volksrepublik China ausrief, um die Zwanzig. Damit gehören sie zur Aufbaugeneration ihres Landes. Sie haben noch ein Stück altes China erlebt, kennen das Ende der letzten Dynastie aus den Erzählungen der Eltern, wissen, wie geschnürte Füße aussahen und wie es in Peking zur Zeit der japanischen Besatzung zuging.

 Einige von ihnen haben vor 1949 den Bürgerkrieg auf der Seite der Kommunisten erlebt, andere sprechen am liebsten von der Zeit nach 1953, als in China Aufbruchstimmung herrschte. Einige verhungerten fast, als Mao Zedong den „Groß&en Sprung nach vorn“ ausrief und eine der schlimmsten Hungersnöte der Geschichte auslöste. In „Chinageschichten“ erzählen Menschen von der Kulturrevolution und von der Öffnung Chinas in den achtziger Jahren. 1989, als die chinesische Demokratiebewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens niedergeschlagen wurde, gingen die Protagonisten dieses Buches in Rente. Sie berichten auch von ihren Enkeln, den „brandneuen Menschen“, die in relativem Wohlstand aufgewachsen sind und nie die „Bitterkeit gekostet“ haben. 

 

Über die Autorin:
Susanne Messmer, geboren 1971, lebt in Berlin und Peking. Im Alter von achtzehn Jahren gründete sie ihr erstes Kulturmagazin, mit achtundzwanzig ihre erste Plattenfirma. Sie studierte neue deutsche Literatur und Philosophie. Heute arbeitet sie als Kulturjournalistin für Presse und Funk (Taz, Merian, Die Zeit, Frankfurter Rundschau, Deutschland Radio Kultur, SWR2 usw.). „Beijing Bubbles“, in dem es um Punk und Rock in Chinas Hauptstadt geht, ist ihr erster Dokumentarfilm, der auf vielen internationalen Filmfestivals lief und 2007 in die Kinos kam. 

 

18.11.2010, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Vortrag "13 Mäuse für Deng - Aus der Sturm- und Drang-Zeit eines Staatsbaumeisters", Florian Mausbach

Florian Mausbach berichtet von seinen Erlebnissen am Ende der Kulturrevolution 1976/77 als Lektor im Fremdsprachenverlag Peking. Er übersetzte als erster das Wort "Viererbande" ins Deutsche, schrieb, als dieser von den Vier verfolgt wurde, eine Wandzeitung für Deng Xiaoping, erhielt zum Abschied als Dank ein Porträtfoto mit Deng Xiaopings persönlicher Widmung und tanzte - "Ende gut alles gut!" - mit einer chinesischen Kollegin den ersten Walzer nach der Kulturrevolution. Nach seinem China-Aufenthalt arbeitete Florian Mausbach von 1981 bis 1990 als Stadtplaner bei der Stadt Frankfurt am Main, von 1990 bis 1995 als Baudezernent in Bielefeld und war als Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung von 1995 bis 2009 verantwortlich für die Bundesbauten in Berlin, Bonn und im Ausland. 

 

06.11. - 07.11.2010, je 10:00 - 16:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Wochenendworkshop "Chinesische Tuschemalerei" mit Prof. Cao Yingyi

In diesem Wochenendworkshop vermittelt der chinesische Maler und Kalligraph Prof. Cao Yingyi den Teilnehmern Grundlagen der chinesischen Malerei. Diese werden anhand praktischer Übungen erlernt und angewandt. Cao Yingyi greift hierbei auf klassische Motive chinesischer Tuschemalerei zurück und zeigt, wie man diese mit nur wenigen Pinselstrichen effektvoll auf Reispapier bringt. 

 

05.11.2010, 19:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Filmvorführung "Rickshaw Boy (骆驼祥子)" (V.R. China 1982)

In seiner Veranstaltungsreihe zum chinesischen Kino zeigt das Konfuzius-Institut Frankfurt am 05.11.2010, um 19:00 Uhr, den Film „Riksha-Kuli“ (VRC 1982) des Regisseurs Ling Zifeng. Xiangzi ist ein junger Bauer, der in den 1920ern in Peking als Rikscha-Kuli arbeitet. Er hat seine Heimat auf der Suche nach einer besseren Existenz verlassen und träumt davon, genug Geld zu sparen, um sich eine eigene Rikscha zu kaufen. Riksha-Kuli, der erste Film des kommunistischen Chinas, der im Westen gezeigt wurde, ist nicht nur eine Geschichte über das harte Leben eines Kulis, sondern zeigt auch die hässliche Seite einer Stadt, die im Würgegriff konkurrierender Warlords einfache Menschen zwingt, nur um zu überleben, erbittert gegen einander zu kämpfen.

Unter Verwendung der Vorlage des gleichnamigen Klassikers von Lao She hat Ling Zifeng, ein Mitglied der sog. 3. Generation von chinesischen Filmemachern, ein berührendes Portrait des Optimismus und des Lebensmuts einfacher Menschen im alten China gezeichnet.

Die Vorführung des Films erfolgt in chinesischer Sprache mit englischen Untertiteln.

 


04.11.2010, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Vortrag "Einführung in die chinesische Tuschemalerei", Prof. Cao Yingyi

Der Vortrag des bekannten chinesischen Malers Prof. Cao Yingyi findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung zu "The Queen of Cats" statt.
Prof. Cao gewährt in seinem Vortrag einen Einblick in die Ideen und Konzepte chinesischer Tuschemalerei und Kalligraphie. Er geht darüber hinaus auf seine persönlichen Erfahrungen als Maler und Kalligraph ein und wird seine Arbeitsweise in beiden Bereichen in einer Demonstration darlegen.

Prof. Cao Yingyi wurde 1939 in Tongling / Provinz Anhui
geboren. Er lebt in Nanjing und beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit chinesischer Kalligraphie und Malerei. 1961 schloss er sein Studium am Fine Arts Department der Nanjing Normal University ab. Hiernach war er an der Gründung und Etablierung einer Reihe von Kunstinstitutionen beteiligt und wurde im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er ist Mitglied der „Association of Chinese Artists“ und ist unter anderem Gastprofessor an der Idaho University am College of Art and Architecture.

 

04.11. - 17.12.2010, Konfuzius-Institut Frankfurt: Ausstellung "The Queen of Cats", Gu Yingzhi

Die Künstlerin Gu Yingzhi wird in ihrer Heimat China wegen Ihrer Katzendarstellungen hochgeschätzt. Mehr als 1000 Katzenbilder, mit Pastellefarben auf Seide gebannt, umfasst ihr Repertoire. Darüber hinaus betätigt sich Gu Yingzhi als Kalligraphin, Landschaftsmalerin und kreiert chinesische Fächer. Ihr Spezialgebiet in der Malerei, die Katzendarstellungen, haben ihr mittlerweile den Namenszusatz "Queen of Cats" eingebracht.
Das Konfuzius Institut Frankfurt zeigt mit freundlicher Unterstützung der Künstlergruppe PARADOX eine Auswahl von Werken Gu Yingzhis.

Die Ausstellung wird ab dem 05.11. nach Absprache im Konfuzius Institut Frankfurt zu besichtigen sein!

 

 

 

 

zurück

Konfuzius-Institut Frankfurt e.V.
Dantestr. 9
60325 Frankfurt am Main

Telefon: +49 69 79823296

Fax: +49 69 79823292

e-Mail: info@konfuzius-institut-frankfurt.de

Bürozeiten

Mo. - Fr., 10:00-15:00 Uhr persönliche Termine nach Vereinbarung

Sprachkursberatung

nach vorheriger Vereinbarung

Tel.: +49 (0) 69 798 23317

(Frau HAN Bing)

E-Mail: han@konfuzius-institut-frankfurt.de

Fragen zur HSK-Prüfung

Tel.: +49 (0) 69 798 23296
(Joachim Ziebe)
E-Mail:
jz@konfuzius-institut-frankfurt.de

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Konfuzius-Institut Frankfurt e.V. 2007-2018