Oktober 2013

31.10.2013, 18:00 Uhr : Vortrag mit anschließender Diskussion "Konfuzianismus in der langfristigen Entwicklung der chinesischen Gesellschaft" - Herr Jiang Su 蒋愫, Konfuzius-Institut Frankfurt

China ist im Wandel und wird moderner. Diese Botschaft wurde durch die Medien des In- und Auslandes in den letzten Jahren bereits ausführlich verbreitet und ist in den Köpfen vieler Menschen angekommen.
Die Frage, was die Modernisierung Chinas letztlich aber auslöste, wird dabei nur sporadisch mit Chinas Öffnung zum Westen, sowie den dadurch resultierenden Begegnungen mit westlichen industriellen Nationen erklärt.
Der Vortrag von Herrn Jiang allerdings findet einen gänzlich anderen Ansatz einer Antwort: Er diskutiert die Funktion und Bedeutung des Konfuzianismus für die Modernisierung Chinas und geht davon aus, dass die chinesische, tausend Jahre alte Geschichte und Tradition den heutigen Staat und seine Wirtschaft formte. In seinem Vortrag geht Herr Jiang auch auf die antitraditionellen Revolutionen des letzten Jahrhunderts, sowie deren Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft ein.

Herr Jiang Su studierte an der Nanjing Universität Germanistik, später Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Er arbeitete als Deutschlehrer in China und ist momentan wieder in Deutschland, um zu promovieren.

 

Kostenbeitrag: € 5,-- / € 3,--
Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem kleinen Empfang.

 
Um Anmeldung wird gebeten!

 

21.10.2013-25.10.2013, täglich von 09:30-16:00 Uhr: Projektwoche "China erleben" - Kinder entdecken China in Frankfurt! Holzhausenschule, Frankfurt

für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren

Wegen des großen Erfolges der vergangenen Projektwochen„China erleben“, wird nun, in den Herbstferien 2013, erneut eine „Erlebniswoche China“ für Kinder statt finden.
Zusammen mit der Holzhausenschule Frankfurt organisiert das Konfuzius-Institut Frankfurt einen fünftägige Projektwoche für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren, in dem auf spielerische Weise die chinesische Kultur und Geschichte vermittelt und erste Sätze in der chinesischen Sprache gelernt werden.
Mittelpunkt der Projektwoche „China erleben“ wird dieses Mal das chinesische Kindertheater sein, das am letzten Tag für alle Eltern, Freunde und Verwandte aufgeführt werden wird.

Kinder aufgepasst!

In den Herbstferien nur zu Hause sitzen und sich langweilen? Nicht mit uns! Das Ferienprogramm des Konfuzius-Instituts Frankfurt entführt euch in das aufregende Land China. Es erwarten euch viel Spaß und Action beim Einüben eines eigens vom Konfuzius-Institut geschriebenen Theaterstücks über China, bei dem ihr nicht nur die chinesische Sprache lernen werdet, sondern euch auch einmal in der chinesischen Kampfkunst Kung Fu oder im chinesischen Tanz versuchen könnt.
Keine Lust auf Sport? Auch kein Problem. Wir gestalten außerdem T-Shirts und Kostüme für unser Theaterstück und üben chinesische Kalligraphie (Schreiben mit Tusche und Pinsel) und singen chinesische Lieder.
Zum Mittagessen gibt es leckere chinesische Gerichte, so dass ihr auch die Küche Chinas kennen lernt.

Wollt ihr mitmachen? Dann meldet euch einfach an und erlebt vom 21.10.-25.10. täglich von 09:30-16:00 Uhr China in Frankfurt!


Herbstferien 2013: 21.-25.10.2013 (täglich 9:30 – 16:00 Uhr)
 
Ort: Holzhausenschule, Bremer Str. 25, 60323 Frankfurt
 
Kosten: p.P. € 125,- / 5 Tage (inkl. Getränke, Mittagessen, Material) , max. 20 Teilnehmer

 

 

Das Anmeldeformular für "China erleben" gibt es hier:

 

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18.10.2013, 19:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Filmvorführung "Confession of Pain" (Honkong 2006)

Bong (Takeshi Kaneshiro) und Lau Ching-Hei (Tony Leung Chiu Wai) sind beste Freunde und außerdem Cop-Kollegen. Eine Krönung ihrer gemeinsamen Karriere ist die Verhaftung eines Mörders und Vergewaltigers. Doch als Bong von der Arbeit nach Hause kommt, findet er seine Frau Rachel (Emme Wong) tot auf dem Bett vor, die Pulsadern aufgeschnitten. Sie war schwanger, wie Bong danach erfährt.


Drei Jahre später hat Bong den Dienst quittiert und führt ein Leben zwischen Suff und bezahltem Sex. Er schlägt sich als Privatdetektiv durch, aber viel springt nicht dabei heraus. Hei ist nach wie vor sein bester Freund, noch bei der Polizei tätig und seit kurzem mit der schönen Susan (Jinglei Xu) verheiratet. Eines Nachts ermordet er zusammen mit zwei Kriminellen seinen schwerreichen Schwiegervater (Hua Yueh) und dessen Butler (Yeung Ming Wan). Susan versteht nicht, wie zwei ihrem Vater unbekannte Kriminelle Zugang zum Haus bekommen konnten. Sie möchte, dass Bong Ermittlungen aufnimmt...


Chinesischer Titel: Shang Cheng
Englischer Titel: Confession of pain
Regisseur: Weiqiang Liu/Zhaohui Mai
Genre: Liebesfilm
Hauptdarsteller: LIANG Chaowei, JIN Chengwu, XU Jinglei, SHU Qi
Laufzeit: ca. 110 Minuten
Ton: Kantonesisch
Untertitel: Englisch

Der Film wird im kantonesischen Originalton mit englischen Untertiteln gezeigt.


Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten!


16.10.2013, 18:00 Uhr: Vortrag mit anschließender Diskussion "Confucianism to Save the World? - The Cultural Messages of a Rising China”,

Prof BAI Tongdong 白彤东, School of Philosophy - Fudan University, Konfuzius-Institut Frankfurt

Bitte beachten Sie, dass der Vortrag in englischer Sprache gehalten wird.

China is rising, but what messages can and should a rising China bring to the world? Focusing on the normative aspect of this question, Dr. Tongdong Bai argues that we have to look into traditional Chinese philosophy, especially Confucianism, to discover the answer. Taking Confucianism as a universal teaching meant for every nation it is still relevant today in terms of political issues .He argues that Confucianism can offer alternatives and better political patterns than the mainstream, Western models. With regard to the issue of national identity and international relations, Dr. Bai thinks that Confucianism can offer ideas different from and superior to both the nation-state model and the cosmopolitan model. Concerning governance, he believes that the Confucian hybrid regime can address issues unable to be addressed by democracies. Therefore the Confucian revival in China is not only relevant to the Chinese, but to everyone in the world.

Kostenbeitrag: € 5,-- / € 3,--
Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem kleinen Empfang.
 
Um Anmeldung wird gebeten!

 


11.10.2013, 18:00 Uhr: In der Literatur zu Hause: Lesung und Gespräch von und mit Ursula Krechel und Jia Pingwa" (Moderation: Dagmar Lorenz), Konfuzius-Institut Frankfurt

Die Schriftstellerin Ursula Krechel (Jahrgang 1947), deren Roman "Landgericht" im letzten Jahr mit dem deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, und der in China viel gelesene chinesische Autor Jia Pingwa (Jahrgang 1952) begegnen einander zu Lesung und Gespräch. Während Ursula Krechel sich in ihren Werken aus den letzten Jahren vor allem mit Emigration und Rückkehr deutsch-jüdischer Exilanten auseinandersetzt, behandelt der aus dem ländlichen Nordwesten Chinas stammende Jia Pingwa die Auswirkungen der rasanten gesellschaftlichen Modernisierung Chinas auf das tägliche Leben einfacher Menschen. Eine Einführung in Werk und Leben des Autors Jia Pingwa wird Frau Xiao Liyuan geben, stellvertretende Direktorin des Verlags "People's Literature Publishing House": In diesem Verlag erscheinen in China sowohl die Werke Jia Pingwas, als auch einige Werke Ursula Krechels, so etwa ihr Buch über deutsch-jüdische Emigranten in Shanghai:

"Shanghai fern von wo". Im Anschluss an die Lesung beider Autoren, folgt ein Literaturgespräch mit beiden Autoren, moderiert von der Literaturwissenschaftlerin Dagmar Lorenz.

 

Kostenbeitrag: € 10,-- / € 8,--

Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem kleinen Büffet und Umtrunk ein!


Um Anmeldung wird gebeten!

 

 

Veranstalter: Konfuzius-Institut an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V.

 

 

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