Mai 2013

Das Konfuzius-Institut Frankfurt präsentiert

22.05.2013, 19:30 Uhr, Stadtbücherei Frankfurt am Main: Ausstellung und Vernissage "Yang Qi trifft Goethe trifft Konfuzius" - Bilder und Objekte von Yang Qi

Über die Ausstellung:

Kulturen begegnen einander, immer wieder über die Jahrhunderte hinweg. Dieser Austausch über Zeit und Raum inspiriert und beflügelt immer wieder neu. Für diese pulsierende Kulturbegegnung steht das Werk von Yang Qi in besonderem Maß, und im Zeichen dieser Kulturbegegnung ist auch die Idee zu unserer Ausstellung Yang Qi trifft Goethe trifft Konfuzius entstanden.
Konfuzius hat wie kein anderer über zweieinhalb Jahrtausende Chinas Geistesleben und Gesellschaft geprägt. Goethe befasste sich, durchaus auch seiner Zeit entspre¬chend, intensiv mit Philosophie und Literatur Chinas: sein Werk selbst legt fruchtbares Zeugnis ab von dieser Auseinandersetzung. Im China der 1920er und 30er Jahre war Goethe der beliebteste ausländische Dichter, mit großem Einfluss auf die Entwicklung der modernen chinesischen Literatur. Und die Begegnung wirkt bis heute fort.
So wie Goethe sich vom Konfuzianismus und aus der altchinesischen Literatur inspirieren ließ, so verarbeitet nun Yang Qi in seiner "gemalten Erzählung", wozu ihn Konfuzius und Goethe, und nicht zuletzt Goethes Rezeption der chinesischen Welt inspiriert haben.
Yang Qis künstlerische Interpretation setzt den Gedankenaustausch und die Kultur¬begegnung fort – und er lädt uns ein, nun unsererseits Begegnung und Austausch fortzusetzen, uns inspirieren zu lassen und die Inspiration weiterzutragen.

YANG Qi wurde 1952 in Wuhu, VR China geboren. Nach dem Studium der Kunst und Anglistik an der Normal University Anhui promovierte er 1996 an der Universität Heidelberg und ist seitdem in der Lehre tätig; zuletzt als Professor für Ungegenständliche Malerei der Bergischen Universität Wuppertal. Mit kontinuierlichen Einzel- und Gruppenausstellungen hat YANG Qi sich im In- und Ausland einen Namen gemacht. Zuletzt wurden seine Werke u.a. auf der „Paper Art“ in Köln, auf der Beijing Biennale und im Rahmen des Düsseldorf Pavillon auf der Shanghai Biennale gezeigt.

 

Informationen zur Ausstellung, zur Biografie des Künstlers sowie eine Auswahl seiner bisherigen Ausstellungen können Sie folgendem Dokument entnehmen:

Info_Ausstellung_und_Künstler.pdf
PDF-Dokument [37.2 KB]

 

 

 

Vernissage: 22. Mai 2013 um 19.30 Uhr

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Dauer der Ausstellung:
Donnerstag 23. Mai 2013 – Samstag 22. Juni 2013
Mo - Fr 11-19, Sa 11-16 Uhr

 

 

 

 

Das Programm zur Vernissage finden Sie unter folgendem Link:

 

Die Eröffnungsansprache von Frau Prof. Dr. Dorothea Wippermann (Sinologie / Universität Frankfurt) können Sie hier einsehen:

21.05.2013, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Lesung Wang Jiaxin 王家新 und Wolfgang Kubin

Wang Jiaxin 王家新 (geb. 1957), lebt als Dichter und Professor für Poetik in Peking. Er ist vielfach von seinem Übersetzer Wolfgang Kubin (geb. 1945), Senior Professor in Peking, ins Deutsche übersetzt worden. Zuletzt erschien in Buchform "Dämmerung über Gotland".

Wang Jiaxin versteckt, wie er sagt, Tiefe an der Oberfläche. Das heißt, seine Gedichte sind gut zu verstehen und entfalten im Verstehen ihre Tiefe, aus der heraus er Alltägliches wie Politisches verhandelt und immer wieder Bezüge außerhalb des chinesischen Kulturkreises sucht.

Darüber hinaus hat sich Wang Jiaxin auch als Kritiker zeitgenössischer Lyrik und als Übersetzer, vor allem von Paul Celan, verdient gemacht. Wang Jiaxins Lyrik wurde bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Wolfgang Kubin, ebenfalls Lyriker und Schriftsteller, wurde gerade von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Voss-Preis für literarische Übersetzung ausgezeichnet.

 

Kostenbeitrag: € 5,-- / € 3,--

 

Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem kleinen Empfang.

 

Um Anmeldung wird gebeten!

 

 

Fotogalerie

03.05.2013, 19:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Filmvorführung „Once upon a time in Tibet“ (China 2011)

 

1942 bauten die USA während des chinesisch-japanischen Krieges eine Luftbrücke von Indien nach Yunnan auf. Robert Smith ist Pilot der US Airforce und stürzt wie viele seiner Kameraden über dem tibetischen Hochplateau ab. Aber er hat Glück. Er wird von Einheimischen gerettet und aufgepäppelt. Vor allem Yongcuo eine von ihrer Gemeinschaft ausgestoßene Frau, kümmert sich nach anfänglichen Hemmungen liebevoll um den Fremden. Derweil rüstet der junge Tibetaner Jiangcuo zur Jagd auf Robert. Er hält ihn für einen Mörder…

Chinesischer Titel: XIzang wang shi
Englischer Titel: Once upon a time in Tibet
Regisseur: Wei Dai
Genre: Liebesfilm
Hauptdarsteller: HE Rundong, JIA Song, Joshua Hannum
Laufzeit: ca. 96 Minuten
Vorführungszeit: 2011
Ton: Mandarin
Untertitel: Englisch

Der Film wird im chinesischen Originalton mit englischen Untertiteln gezeigt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten!

 

02.05.2013, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Vortrag „Alter und Altersbilder in China: Chancen, Herausforderungen und neue Perspektiven” - Prof. Dr. CHEN Jie

Dass unsere Bevölkerung immer älter wird und der demografische Wandel im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen ist, wird nicht nur in der Tagespresse und in der einschlägigen Fachliteratur thematisiert. Fragen nach einem guten und gelingenden Leben auch im hohen Alter beschäftigen die Menschen weltweit – so auch in China und in Deutschland. Wie sehen jedoch die (unterschiedlichen) Altersbilder aus, die in West und Ost zirkulieren? Inwieweit können tief verwurzelte Lebensphilosophien wie beispielsweise der Konfuzianismus eine Hilfestellung bieten, das Alter als bereichernd und nicht als defizitär wahrzunehmen und inwieweit dienen solche Philosophien als Erklärungsmuster für die Tradierung spezifischer Altersbilder in bestimmten Kulturen?

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.


Prof. Dr. CHEN Jie ist Direktorin des National Key Lab of Health Technology Assessment, Ministry of Health (MOH) an der Fudan Universität in Shanghai, Leiterin des WHO Collaborating Centre for Health Technology Assessment and Management sowie Vorsitzende des Medical Device and Diagnosis Committee für die Region Asien-Pazifik der International Society for Pharmaoeconomics and Outcome Research (ISPOR). Sie studierte Medizin und Public Health in Shanghai und Harvard. Prof. Chen war als Ärztin tätig, bevor sie sich der Wissenschaft zuwandte und das Department of Hospital Management der School of Public Health der Fudan Universität in Shanghai gründete. Sie ist Mitglied des National Expert Committee of the Ministry of Health der VR China und wurde 1998 zum Assistant Director General des Hauptbüros der World Health Organization ernannt.

 

Kostenbeitrag: € 5,-- / € 3,--

 

Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem kleinen Empfang.

 

Um Anmeldung wird gebeten!




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