Mai 2011

18.05.2011, 19:00 Uhr, Museum für angewandte Kunst: Ausstellungseröffnung: "Lack-Meisterwerke aus dem China des 12. bis 18. Jahrhunderts"

Lackarbeiten haben in China eine mehr als zweitausendjährige Geschichte. Und auch im fernen Europa erlag man dem Zauber dieser hoch entwickelten Handwerkskunst bereits vor Jahrhunderten – in der Folge der China-Mode der Barockzeit. So finden sich auch in Deutschland einige qualitätvolle Lacksammlungen, die jedoch aufgrund ihrer Empfindlichkeit oftmals in Museumsmagazinen schlummern und so kaum allgemein zugänglich sind.

Die Schau gewährt Einblicke in die facettenreiche Welt des chinesischen Lackhandwerks von der Song-Zeit (960-1279) bis ins 18. Jahrhundert. Vornehmlich geschnitzte und mit Perlmutt eingelegte Arbeiten vermitteln mit ihrer reichen Symbolsprache und ihrem tiefen Bedeutungsgehalt dem Besucher Eindrücke der spezifisch chinesischen, vielfach aus dem literarischen Erbe schöpfenden Vorstellungswelt. Ein Schwerpunkt der Sammlung Piert-Borgers liegt auf den frühen, überaus seltenen Schnitzlacken der Song- und der Yuan-Dynastie (1279-1368).

Ausstellungseröffnung
Wann: 18.05.2011, 19:00 Uhr
Wo: Museum für angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

Die Ausstellung läuft offiziell vom 19.05. bis zum 28.08.2011

Die Ausstellung wird unterstützt vom Konfuzius-Institut Frankfurt. 

 

06.05.2011, 19:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Filmvorführung: "New Dragon Gate Inn / 新龙门客栈 (HK 1992)

China zur Zeit der Ming Dynastie. Der machthungrige und gnadenlose Eunuch Cao Shao-Qin (Donnie Yen), Befehlshaber einer todbringenden Sekte von Kämpfern, ist auf der Jagd nach den 2 überlebenden Kindern seines bereits toten Rivalen Yang Yuxuan. Diese werden von dem sagenumwobenen Widerstandskämpfer Zhou Huai’an (Tony Leung) und seiner Mitstreiterin und großen Liebe Qiu Moyan (Brigitte Lin) und ihren Kämpfern beschützt. Mitten in der Wüste Gobi stoßen sie auf das "Dargon Gate Inn". Diese illustre Herberge dient allen Reisenden als Anlaufstelle. Dort kommt es zu etlichen Auseinandersetzungen mit den Schergen des Herrschers, bis es den Widerständlern schließlich, mit Hilfe der Dragon Gate Inn Besitzerin Jin Xiangyu (Maggie Cheung), in einem atemberaubenden Finale gelingt, dem Eunuchen-Herrscher gegenüber zu treten....

Dieser 1992 von Regisseur Raymond Lee in Hong Kong gedreht Kampfkunstfilm besticht nicht nur durch seine temporeichen Kampfszenen sondern auch durch seinen schwarzen Humor. Er diente für den 2004 von Zhang Yimou gedehnten „House of the Flying Daggers“ als Vorlage.

Der Film wird im chinesischen Original mit englischen Untertiteln gezeigt.

 


05.05.2011, 18:30 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Lesung: "Bliefe von dlüben", Christian Y. Schmidt

Christian Y. Schmidt wurde Anfang 2003 über Nacht nach Singapur verschleppt, von einer chinesischen Frau. Zwei Jahre später findet er sich in Peking wieder: Verheiratet und ohne ein Wort Chinesisch zu sprechen. Zwei weitere Jahre lebt er hier in Ausländerkreisen, aber am Rande der chinesischen Gesellschaft. Dann reicht es ihm. „Die weiße Massai Asiens“ beschließt, ganz alleine und auf eigene Faust auf der chinesischen Nationalstraße 318 genau 5.386 Kilometer einmal quer durchs ganze Land zu reisen. Sein Ziel: Endlich “beim momentan glücklichsten Volk der Erde mitmachen“ (Schmidt) zu können und „ein richtiger Chinese zu werden“.

„Bliefen von dlüben“ ist ein amüsanter China-Crashkurs, in dem der Autor ein ziemlich anderes, viel lustigeres China-Bild zeichnet, als man es aus den deutschen Medien kennt. Wer das Buch liest, weiß am Ende nicht nur fast alles über das heutige China, was man wissen sollte, sondern hat auch ein komplettes China-Abitur in der Tasche, das es ihm erlaubt, sich zu jedem chinesischen Thema zu äußern und demnächst zusammen mit den Chinesen diesen Planeten zu übernehmen.

Christian Y. Schmidt stammt aus Bielefeld. Hier gab er von 1978 – 1988 mit Hans Zippert und anderen das „Dreck-Magazin“ heraus. Von 1989 bis 1996 war er Redakteur des Satire-Magazins „Titanic“. Seitdem arbeitet er als freier Autor. Außerdem ist er Senior Consultant der Zentralen Intelligenz Agentur, sowie Redakteur und Gesellschafter des Weblog „Riesenmaschine“, dem 2006 der Grimme online-Preis verliehen wurde. Zusammen mit Achim Greser, Heribert Lenz und Hans Zippert verfasst er die Comic-Serien „Genschman“ und „Die roten Strolche“. 1998 erschien seine kritische Joschka Fischer-Biografie „Wir sind die Wahnsinnigen“, 2008 das viel beachtet Reisebuch „Allein unter 1,3 Milliarden“ (2010 als „Duzi zai 13yi ren zhi zhong“ auch auf Chinesisch) und 2009 der China-Crashkurs „Bliefe von dlüben". Seit 2009 berichtet Schmidt zweiwöchentlich in einer satirischen taz-Kolumne aus China. Momentaner Titel: „Im Jahr des Tigers".

 

 

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