Mai 2009

13.05.2009, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Vortrag "Der deutsche Einfluss auf die Entwicklung der modernen chinesischen Musik und des Dramas", Zhao Xiaojun

Seit wann hören die Chinesen Wagner? Und seit wann Beethoven, Bach, Mahler und Mozart? Wie ist es möglich, in einem kommunistischen Land wie China, wo vor etwa 30 Jahren alles aus dem Westen noch verpönt war, klassische Musik zu spielen und zu hören? Die Chinesen von heute benutzen nicht nur deutsche materielle Produkte wie Volkswagen, BMW und Mercedes, sondern genießen auch deutsche geistige Produkte. Was ist im Reich der Mitte geschehen, dass im chinesischen Musik- und Theaterleben diese Wende herbeigeführt hat?

Herr Zhao zeigte uns in seinem Vortrag, wie die deutschen Musiker ihren Weg nach China fanden. 

 

07.05.2009, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Lesung des bekannten Hongkonger Schriftstellers Liang Bingjun (Leung Ping-kwan)

Der Autor Liang Bingjun (Leung Ping-kwan) ist derzeit einer der angesagtesten und meist gefeierten aktiven Autoren Hongkongs, der sich inzwischen auch weit über die Grenzen Chinas hinweg einen Namen in der Literaturszene machen konnte. Gemeinsam mit seinem Übersetzer, Prof. Dr. Wolfgang Kubin von der Universität Bonn, las Liang am Konfuzius-Institut Frankfurt aus einigen seiner Werke.

Liang Bingjun:
Geboren wurde Liang in Hongkong, vermutlich 1949. Genauere Angaben kann der Autor selbst nicht geben. 1965/66 begann Liang seine schriftstellerische und journalistische Karriere, zunächst als Kolumnist bei der Hongkong Times. 1978 verließ er Hongkong, ging in die USA und studierte an der University of California in San Diego vergleichende Literaturwissenschaft. 1984 schloss er seine Promotion erfolgreich ab und kehrte nach Hongkong zurück. Danach war er als Lektor an der Hongkong University tätig. Seit 1997 ist er Professor für Chinesisch am Lingnan College in Hongkong. Liang Bingjun veröffentlichte 1972 eine erste Essaysammlung, außerdem schrieb er zunächst Gedichte und Erzählungen. 1982 veröffentlichte er dann seinen ersten Roman. Thematisch befasst er sich in seinen Romanen, genau wie in seinen Gedichten, mit Heimat, Stadt und ihren Wandlungen. Bisher wurden nur wenige seiner Gedichte und kürzere Prosatexte ins Deutsche übersetzt. Im Jahr 2000 erschien eine erste Sammlung unter dem Titel „Von Politik und den Früchten des Feldes“ (Übers. Wolfgang Kubin). Neben der Veröffentlichung von zahlreichen Essay-Sammlungen und Gedichten arbeitet der Autor eng mit Malern, Fotografen, Filmemachern und Videokünstlern zusammen. 1998/99 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms der DAAD.

Prof. Dr. Wolfgang Kubin:
ist Professor der Sinologie an der Universität Bonn. Zuvor lehrte er als Privatdozent am Ostasiatischen Seminar der Freien Universität Berlin chinesische Literatur und Kunst. Bekanntheit über die Grenzen der Sinologie hinaus erreichte er als Übersetzer moderne chinesischer Prosa und Lyrik. Sein bekanntestes Werk dürfte die sechsbändige Übersetzung der Erzählungen und Essays Lu Xuns sein. 

 

 

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