April 2012

19.04.2012, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Vortrag "Das Opferfest Nadun 纳顿 der Tu-Nationalität 土族", Dr. WU Zihui

In den Sommermonaten, direkt nach der Ernte findet traditionell das Opferfest in der multiethnischen Region der Qinghai-Tibet-Hochebene statt: als Dank an die Götter und Ahnen, die die Bauern und ihre Dörfer schützen, und als Bitte um Segen. In seinem Vortrag wird Zihui Wu sich auf das Opferfest der Tu-Nationalität konzentrieren. Die Tu-Nationalität ist eine der 55 in der Volksrepublik China offiziell anerkannten nationalen Minderheiten. Ihre Mitglieder leben sowohl von der Landwirtschaft als auch von der Viehzucht. Das Opferfest Nadun findet in der Regel von Mitte des 7. Monats bis zur Mitte des 9. Monats nach dem Bauernkalender statt. Ziel des Festes ist: den Schutzgötter und Ahnen mit materiellen und spirituellen Gaben zu danken und mit der Macht der Schutzgötter die bösen Geister und negativen Einflüsse sowie andere Verursacher von Unheil und Katastrophen zu vertreiben.


Mit Fotos und Video-Ausschnitte wird das Opferritual auf der Qing-tibetischen Hochebene aus interdisziplinärer, insbesondere aus der sinologischer Sicht im Bezug auf die soziologische und kulturhistorische Funktion dargestellt und analysiert.

Die Provinz Qinghai liegt im Nordwesten Chinas, auf dem Qinghai-tibetischen Hochplateau. Sie gilt traditionell als Schlüssel für den Kontakt zwischen dem chinesischen Kernland und Tibet, zwischen China und Zentralasien. Neben der faszinierenden Landschaft, den geographischen und den historischen Begebenheiten, ist die Provinz Qinghai für Wissenschaftler weltweit aufgrund ihrer multiethnischen Bevölkerungen und deren Kulturaktivitäten, die in kontrastiver Weise Bezüge zur jeweiligen eigenen Kulturtradition mit der multikulturellen Gesellschaft der Gegenwart verbinden, besonders interessant.

Dr. Zihui Wu (吴子晖) ist Musikethnologe, Sinologe und Germanist. Er hat viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Göttingen gearbeitet. Von 1994 bis 2010 hat er an mehreren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekten mitgewirkt.

Von 2004 bis 2010 hat er am DFG-geförderten Forschungsprojekt „Kunqu“ (klassischer chinesischer Operstil, 2001 durch die UNESCO als „Masterpiece of the Oral and Intangible Heritage of Humanity“ ) mitgewirkt.
Vom Sommersemester 2004 bis März 2010 war er als Lektor für chinesische Sprache an der Universität Göttingen tätig. Vom Sommersemester 2010 bis März 2012 arbeitete er als Lektor an der Universität Bonn.

 



13.04.2012, 19:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Filmvorführung "Riding alone for thousands of miles" (2004)

Die Hauptrolle schrieb Regisseur Zhang Yimou gezielt für Schauspieler Ken Takakura. Als zurückgezogen lebender Fischer Gou-ichi Takata spielt er einen Vater, der seinen Sohn Ken-ichi (Kiichi Nakai) über Jahre hinweg nicht gesprochen hat, nachdem er im Streit den Kontakt abgebrochen hatte. Erst als der Sohn schwer erkrankt, bittet ihn seine Schwiegertochter Rie (Shinobu Terajima), den Sohn zu besuchen. Im Krankenhaus weigert sich dieser jedoch, seinen Vater zu empfangen.


Rie händigt dem gekränkten Vater ein Videoband mit einer Dokumentar-Aufnahme über den chinesischen Opernsänger Li Jiamin aus, der Ken-ichi bei den Dreharbeiten versprochen hatte, im kommenden Jahr ein bekanntes Stück der chinesischen Oper für ihn zu singen.


Gou-ichi Takata versucht nun, die Dokumentation für seinen todkranken Sohn zu vollenden und macht sich nach Yunnan auf, um die Darbietung des Schauspielers zu filmen.
Dass dieser jedoch im Gefängnis sitzt und aufgrund der Tatsache, dass sein neunjähriger Sohn ihn dort nicht besuchen kann, nicht singen möchte, stellt Gou-ichi Takata vor neue Herausforderungen. Es gilt Li Jiamins Sohn zu finden…


Riding Alone for Thousands of Miles beschreibt den Vater-Sohn-Konflikt zwischen Takata und seinem Sohn, aber auch zwischen Takata und dem Sohn des Opernsängers, zu dem er am Ende eine starke emotionale Bindung aufbaut.

 

Regie: ZHANG Yimou
Drehbuch: ZHANG Yimou, ZHOU Jingzhi
Genre: Drama, Familie
Laufzeit: ca. 107 Minuten

Der Film wird in chinesischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt.

 


12.04.2012, 19:00 Uhr, Restaurant Shangrila: Asian-Economy-Forum; Vortrag: "Hongkong als Türoffner nach China", Michael R. Katzmarck

Gemeinsam mit dem Asia Economy Forum Frankfurt lädt das Konfuzius-Institut Frankfurt am 19.04.2012 um 19:00 Uhr herzlich zu einem Vortag von Herrn Michael R. Katzmarck mit dem Titel „Hongkong als Türöffner nach China’“ in die Räume des Restaurants Shangrila, Frankfurt ein. 

 

China ist schon lange nicht mehr nur die Werkbank der Welt, China wird zunehmend auch als Absatzmarkt auch für kleinere und mittlere Unternehmen aus Europa immer interessanter. Die Mittelschicht wächst und mit ihr die Nachfrage nach Konsumgütern und modernster Technik. Oft steht am Anfang einer möglichen Geschäftsaufnahme eine Reise nach Hongkong oder auf das chinesische Festland. Bei den Messen vor Ort kann man sich einen schnellen Überblick über die Produkte und die Wünsche der dortigen Konsumenten verschaffen. Deutsche Marken genießen in China hohes Ansehen, aber der Markt und die Vertriebswege sind je nach Region unterschiedlich, der Geschmack der Konsumenten differiert und die rechtliche und steuerliche Situation ist für Ausländer oft unübersichtlich. In solchen Fällen ist es sinnvoll Hongkong als „Türöffner“ zum Chinesischen Markt zu nutzen. Das Hong Kong Trade Development Council, Hongkong’s non-profit Wirtschaftsförderer, kann hier behilflich sein.

 

Ein Vortrag von Michael R. Katzmarck, Marketing Manager des Hong Kong Trade Development Council.

 

Termin: 12.4.2012; 19:00 Uhr
Ort: Restaurant Shangrila, Friedberger Anlage 1-3, 60314 Frankfurt

 

 

 

02.04. - 05.04.2012, täglich 09:00 - 16:30 Uhr: Holzhausenschule Frankfurt: „China erleben“ - Kinder entdecken China in Frankfurt!

Erlebt China in all seinen Facetten. Die Holzhausenschule und das Konfuzius-Institut Frankfurt nehmen Euch für 4 Tage mit auf eine Entdeckungsreise in das Land des Drachen.
Auf spielerische und interessante Weise lernt Ihr die chinesische Sprache, die jahrtausende alte Geschichte und Kultur Chinas kennen. Mit Schere und Pinsel könnt ihr euch an chinesischen Scherenschnitten und Kalligraphie versuchen und euer Hunger wird durch leckere chinesische Gerichte gestillt. Für die Sportlichen haben wir einen chinesischen Kung Fu-Kurs mit im Programm oder ihr könnt eure Hüften zu chinesischer Popmusik schwingen lassen!

Wir freuen uns auf euch!

Wichtige Informationen für die Eltern:

Osterferien 2012: 02.-05.04.2012 (täglich 9:30 – 16:00 Uhr)

Zwei Altersstufen:
6 - 9 Jahre
10 - 12 Jahre

Kosten:
p.P. € 100,- / 4 Tage
(inkl. Getränke, Mittagessen, Material und Eintritt)

Bitte schicken Sie das ausgefüllte
Anmeldeformular per Fax oder Post an die unten stehende Adresse oder senden Sie uns eine Email. Wir werden uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen!

Konfuzius-Institut Frankfurt
Gräfstr. 39
60486 Frankfurt

Tel.: 069-79823296
Fax: 069-79823292
E-Mail: info@konfuzius-institut-frankfurt.de


 



Ein voller Erfolg: einige Eindrücke des Ferienprogramms "China erleben"...

 

 

"China erleben - Kinder entdecken China in Frankfurt" Part 2

 

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