Februar 2012

09.02.2012, 19:00 Uhr, Restaurant Shangrila: Asian-Economy-Forum: "Herausforderungen asiatischer Unternehmen im deutschen Markt aus vertrieblicher und betrieblicher Sicht"

am 09.02.2012 fand in Zusammenarbeit mit dem China German Business Network (CGBN e.V.) erneut das Asian Economy Forum Frankfurt statt. 

 

Willkommen waren alle Unternehmer, Freiberufler und Führungskräfte, die im asiatischen Raum aktiv sind oder von dort nach Deutschland expandieren wollen.

 

Thema des Abends war: "Herausforderungen asiatischer Unternehmen im deutschen Markt aus vertrieblicher und betrieblicher Sicht."

 

Es referierte Herr Dipl. Kfm. Holger Born, Frankfurt. Herr Born ist nicht nur Vertriebsmann in Deutschland.  Er begleitete und begleitet bereits erfolgreich auch chinesische Unternehmen auf dem deutschen Markt.  Er berät darüber hinaus auch internationale Unternehmen.

 

10.02.2012, 19:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Filmvorführung "My Career as a Teacher/ 我的教师生涯 (VRC 2007)

Chen Yu ist ein sympathischer und engagierter Grundschullehrer. 1963 wird er wegen politischer Verfehlungen seiner Familie auf Land geschickt. Kaum ist er an der kleinen Schule in Hubei angekommen, gerät er mit dem strengen Schulleiter aneinander. Zudem kritisiert seine Kollegin Zhou Min ihn wegen mangelnder korrekter politischer Haltung scharf. Nachdem er eine Stunde Sexualkunde hält, wird er suspendiert und zur „Besserung“ auf einen Bauernhof geschickt. Dort kümmert er sich um die Schweine. Fünf Jahre vergehen. Mittlerweile ist die Kulturrevolution in vollem Gange. Zufällig treffen sich Chen und Zhou wieder. Sie verlieben sich in einander…

 

Genre: Biographie, Laufzeit: 103 Minuten, Regie: Zheng Kehong, VRC 2007.

Die Vorführung erfolgt in chinesischer Sprache mit englischen Untertiteln.

 

 



16.02.2012, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Vortrag mit Diskussion - "Zwischen Erziehungsroman und Erziehungsratgeber: Wie Tochter Lulu „Die Mutter des Erfolgs“ besiegt .

Erziehungswissenschaftliche Kritik der Positionen von Amy Chua", apl. Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer (Goethe-Universität)

Vor einigen Monaten erreichte die Öffentlichkeit in Deutschland auch die amerikanische Debatte über Amy Chuas Buch „Die Mutter des Erfolgs“. In der Tat geht es ja angesichts solcher großen Bucherfolge offensichtlich um gewichtige Fragen – insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte und der in guter Tradition der „Frankfurter Schule“ entwickelten Thesen zum „autoritären Charakter“. Dabei darf als erstes nicht übersehen werden: Chuas Buch kann als Erziehungsroman, mit einer Würdigung des ehrlichen Berichts über die Problematik der Erziehung zweier Töchter gelesen werden. Der Kern der Geschichte: Die Tochter „Lulu“ siegt über die Mutter, nicht umgekehrt. Das Buch kann aber auch als Erziehungsroman mit den Elementen eines „Erziehungsratgebers“ gelesen werden. Hier ist aus erziehungswissenschaftlicher Sicht deutliche Kritik angebracht. Zudem: Das Buch wird auch gelesen als vorgebliches „Lob auf chinesische Erziehung“ und angebliche „Verteidigung der chinesische Kultur und Tradition“ gegen „westliche Erziehung“. Hier sollen die aneinandergereihten Klischees, wie angeblich „die Chinesen“ (die „Asiaten“) sind, betrachtet und analysiert werden. Dabei geht es gerade auch um die Frage der Bedeutung des Einzelnen, des Individuum für erziehungswissenschaftliche Theorie und verantwortungsvolle pädagogische Praxis.

Benjamin Ortmeyer promovierte über das Schicksal jüdischer Schülerinnen und Schüler in der NS-Zeit. Er habilitierte sich 2009 mit einer Arbeit über die Publikationen prominenter Erziehungswissenschaftler in der NS-Zeit. Benjamin Ortmeyer, Jahrgang 1952, lehrt seit 8 Jahren Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem kleinen Empfang.

 

Die Präsentation von Herrn Prof. Dr. Ortmeyer finden Sie zum Nachlesen hier:

 



Präsentation Tigermutter (Prof. Dr. Ortmeyer)
LULU_gewinnt.pdf
PDF-Dokument [416.2 KB]

 

 

23.02.2012, 18:00 Uhr, Konfuzius-Institut Frankfurt: Lesung "Shanghai Traum", Shen Jinping

Der junge und erfolgreiche Chef einer Shanghaier Vermögensverwaltung erscheint eines Morgens nicht im Büro. Mit dieser rätselhaften Verspätung beginnt die Autorin ihre Geschichte aus der Zeit des Beginns von Chinas Reformpolitik nach dem Ende der Kulturrevolution. Sie lässt die Protagonisten dieser "verlorenen Generation" spannend und lebensnah von unterdrückter Liebe, Hoffnungen und Zukunftsträumen zu uns sprechen.

Shen Jinping, geboren 1958 in Shanghai, Mutter einer erwachsenen Tochter, Studium der Interkurellen Germanistik und Soziologie in Shanghai und Bayreuth, Tätigkeit als Rundfunksprecherin für Deutsch, als Dozentin an chinesischen und deutschen Hochschulen und als Dolmetscherin für Chinesisch und Deutsch. „Shanghai Traum“ ist ihr Debütroman.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem kleinen Empfang.

 

 

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